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Beyond — Immersive Messaging

Persönliche Kommunikation mit virtuellen Räumen

Carina Kraus

Paul Hermann

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Wir posten Bilder und Videos, bearbeiten und filtern wie nie zuvor. Aber in den seltensten Fällen machen wir das für die Menschen, die uns wirklich am Herzen liegen. Zwischen bedeutungslosen Textnachrichten geht verloren, was uns eigentlich verbinden sollte: Emotion. Mit Beyond erkunden wir neue Wege der persönlichen Kommunikation, fernab von endlosen Timelines und Recommendations. Beyond schafft mit den neuen Technologien von Augmented Reality ein alternatives Konzept, durch das persönliche Konversationen zukünftig immersiver und menschengerechter werden können.

Humane Technology

Aus verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten ging in den letzten Jahrzehnten hervor, dass sich Echtzeitkommunikation und andere Eigenschaften der vorherrschenden sozialen Medien negativ auf die Mentalität und das Wohlbefinden ihrer Nutzer auswirken kann. Diese Defizite werden in der Gestaltung von Produkten und Services immer präsenter. Unter sogenannten “Humane Principles” werden umfassende Gestaltungsphilosophien aufgestellt, die Gestalter*innen helfen sollen, die Konsequenzen von digitalen Produkten besser bewerten zu können. Das Ziel ist es, Menschen dabei unterstützen, einen gesunden Umgang mit Technologie zu lehren.
Im Bereich der persönlichen Kommunikation sehen wir den Status Quo als rückständig, weshalb wir es uns mit Beyond zum Ziel machen einen bewussteren Umgang mit digitalen Kommunikationstools zu schaffen.

Asynchrone Kommunikation

Unsere Kommunikationstools prägen die Art und Weise wie wir miteinander interagieren und ins Gespräch kommen. Je nach Charakter, Situation und Beziehung zum Gegenüber greifen wir – oft auch unbewusst – zu synchroner oder asynchroner Kommunikation. Während synchrone Kommunikation bislang persönlicher, lebensnaher und intimer ist, lässt asynchrone Kommunikation mehr Zeit für eine Antwort, um beispielsweise komplexe Informationen verarbeiten zu können. Auch große Übertragungsmengen, die unter anderem bei dreidimensionalen VR- oder AR-Streams aufkommen, sprechen für eine bandbreiten-bedingt Asynchronität.
Beyond vereint die Vorteile synchroner und asynchroner Kommunikationstools in virtuellen Räumen, die durch lebensnahe Artefakte ein neues Level von Individualität erfahren.

Virtuelle Räume als Kommunikationstool der Zukunft

Der Service von Beyond gestaltet die digitale Kommunikation intim und immersiv. Der Grad der Immersion wird zugunsten einer breit gefächerten Nutzergruppe schrittweise erweitert.

In Phase 1 baut Beyond auf einer App auf, die Gruppenkonversationen in virtuellen Räumen statt in traditionellen Chaträumen platziert. Nutzer können verschiedene Nachrichtentypen verschiedener Art aufzeichnen (Sprachmemos, Videos, Textnachrichten) und im Raum platzieren.

Phase 2 macht Artefakte zum zentralen Element der Kommunikation. Artefakten verleihen virtuellen Räumen einen persönlichen, individuellen Touch. Gewohnte Nachrichtentypen können Artefakte um eine Informationsebene erweitern. Insbesondere für besondere Anlässe und Feierlichkeiten sind Artefakte eine gewinnbringende Alternative zum herkömmlichen Nachrichtentransfer.

Phase 3 steht unter dem Zeichen der Teilhabe. Beyond unterstützt lebensechte Kommunikation durch eine neue Hardware, die einen realen Raum automatisch digitalisiert. Das Gerät zeichnet durch Sensorik und Kameras den Raum in regelmäßigen Abständen auf und aktualisiert diesen online. Ein Sprachassistent hilft dabei Veränderungen im Raum, Tonaufnahmen und Bilder zeitpunktgenau festzuhalten.

Teaservideo für Beyond
Beyond Phase 2: Virtuelle Artefakte
Beyond Phase 3: Stufenlose Integration
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Landing Lage für die Beyond Messenger App
User Interface Design Beyond Messenger