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Gestalterische Führung

Eine Disziplin für kulturstiftendes und funktionsübergreifendes Arbeiten

Michèle Rietzl

Die Masterthesis befasst sich mit dem gesellschaftlich-ökonomischen Wandel im Hinblick auf eine kulturbedingte Unternehmensführung. Veraltete hierarchische Strukturen sowie ein klassisches Silo-Denkmuster bieten wenig bis keinen Raum für ein interdisziplinäres Arbeiten mehrerer funktionsunabhängiger Einheiten innerhalb einer Organisation. Das Verständnis von Führung im firmenökonomischen Kontext sowie die damit verbundenen vorherrschenden Systeme werden grundlegend hinterfragt.

Um die zunehmenden Veränderungsprozesse meistern zu können und den deutschen Mittelstand in eine erfolgreiche Zukunft zu leiten, sind differenzierte Rollen und Aufgaben für die Führungsinstanz nötig geworden. Diese werden in einer neuartigen Führungsdisziplin zusammengeführt und bilden mit den zugehörigen Kompetenzfeldern einen Gestaltungsrahmen für ganzheitliches Handeln.

Das Ergebnis soll Führungskräften den Weg in die Zukunft ebnen und ermöglicht ein kulturstiftendes sowie funktionsübergreifendes Arbeiten. In einem anschließendem Ausblick werden Chancen und Empfehlungen für zukunftsfähige Bildungsformate aufgezeigt. Neben einer berufsbegleitenden Weiterbildung liegt der Fokus ebenfalls auf der strategisch-gestalterischen Lehre, die insbesondere in den Kompetenzen deutliche Überschneidungen zeigt.