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Stroom

Strategie zur Teilhabe an der Energiewende

Johannes Lager

Jonas Knödler

Simon Baumgärtner

Stroom ist der erste Stromanbieter, der Kunden aktiv an der Energiewende beteiligt. Statt Strom pro Kilowattstunde zu kaufen, mieten Verbraucher Anteile der Wind- und Solaranlagen von Stroom. Den Grünstrom aus ihren Anteilen bekommen sie kostenlos.

Um neue Geschäftsideen und Strategien für Energieversorger zu entwickeln, befasst sich das Projekt mit Innovationen in Virtuellen Kraftwerken. Dies sind Zusammenschlüsse Erneuerbarer-Energie-Anlagen, die dezentral aufgebaut, aber zentral gesteuert sind.

Die Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben. Um Chancen für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen zu nutzen, bedarf es neuer Konzepte zur Stromvermarktung. Ausgehend von einer ausführlichen Analyse des Strommarktes wurden Maßnahmen entwickelt, die dabei helfen, die Energiewende möglichst schnell umzusetzen, ohne Verbraucher zu belasten.

Ergebnis ist ein neuartiger Stromvertrag, bei dem Verbraucher von der Energiewende profitieren. Sie können monatlich neue Anteile der Erzeugungsleistung anmieten, sog. Stroomblocks. Nach und nach wächst der gemietete Anteil. Veranschaulicht wird das Konzept durch die Gestaltung einer Website, die Kunden über das Produkt informiert und eine App, die bestehenden Kunden jederzeit Einblick ermöglicht.

Besonders im Kontext der Energiewende kommt der strategischen Gestaltung eine wichtige Rolle zu. Die einzige Chance einer klimaneutralen Gesellschaft, liegt im Ausbau erneuerbarer Energie. Um die Finanzierung zu ermöglichen, muss die breite Masse mit einbezogen werden. Da Strom ein abstraktes Produkt ist, ist es Aufgabe strategischer Gestaltung, diesen greifbar zu machen und durch einen emotionalen Mehrwert für mehr Beteiligung und Kapital zu sorgen.