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Bundesministerium für junge Menschen

Ihr seid Europa

Jasmin Galle

Maja Lewandowski

Theresa Betz

Keyvisual des Bundesministeriums für junge Menschen

Junge Menschen haben keine Vertreter:innen in Politik und Gesellschaft. Die Dringlichkeit nach einem Sprachrohr, das aktiv handeln kann wird größer.

Im Rahmen eines Semesterprojekts wurde ein Bundesministerium für junge Menschen konzeptionell erarbeitet. Dabei greifen Leitmotive, Kommunikationstrategien und Gestaltung ineinander und skizzieren, wie ein Bundesministerium in Zukunft agieren könnte. Das neue Bundesministerium verhält sich bürgernah und interessiert sich für die Nöte und Bedürfnisse junger Menschen.

Bundesministerium für junge Menschen from Jasmin Galle on Vimeo.

Der Vision folgt ein Gebäude, welches ein Ort der Entfaltung und des Austauschs sein soll. Das Gebäude symbolisiert:

eine bürgernahe Handlungsweise
offene Türen für die Mitarbeit
die interne und externe Diversität
den jungen Altersdurchschnitt

Zuletzt lag der Fokus in der Architektur besonders darauf Machtdemonstration zu vermeiden und stattdessen Agilität zu symbolisieren. Aus diesem Grund teilt sich der Gebäudekomplex in ein feststehendes Gebäude und eine Außenstelle, die sogenannten Action-Rooms, die als wandernde Module in Deutschland den Interessensaustausch mit jungen Menschen sichern.

Die Außenstelle des Ministeriums hat die Funktion Interessen und Bedürfnisse junger Menschen in Deutschland abzufragen und politische Teilhabe möglich zu machen. Mit analogen Aktionen schaffen wir Nähe und Partizipation. Junge Menschen können live interagieren und es wird eine direkte Teilhabe ermöglicht.
Aktionen wie Expert:innentalks und Infoveranstaltungen animieren junge Menschen, interaktiv am gegenwärtigen Weltgeschehen teilzuhaben und diesen politischen Kontext zu verstehen.

Leitlinien

Das Ministerium hat für sich Leitlinien formuliert um in Zukunft konstruktiv zu handeln. Der Konsens dieser Leitlinien skizziert Handlungsziele, die das Bundesministerium für junge Menschen fördern möchte um diese zu ermächtigen.

40% aller Kleinkinder unter 5 Jahren in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, deshalb wird ein Europagedanke gefördert, um sich in einem europäischen Gemeinschaftsgefühl zu solidarisieren. Anhand dieser Zahlen können wir davon ausgehen, dass das Europagefühl immer mehr an Bedeutung bei der deutschen jungen Bevölkerung gewinnen wird.

Zielgruppen

Die Zielgruppen teilen sich wie folgt auf: Die Hauptzielgruppe sind junge Menschen, das schließt Kinder und Teenager, Jugendliche aber auch junge Erwachsene mit ein. Weil es sich aber schwer gestaltet mit allen in Kontakt zu treten, wird eine Dialoggruppe benötigt, die sich bestehend aus Expert:innen aus Gesellschaft zu bestimmten Fachthemen zusammensetzt. Diese nehmen Beratungspositionen in den Gremien ein und sind von bedeutender Rolle für die Kommunikation zur Hauptzielgruppe. Als letztes setzt das Ministerium auf die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und der Bundesregierung. Denn hier wird der nötige Rückenwind für europäische Beschlüsse benötigt.

Wir beschäftigen eine Abteilung für Interventionen, die anhand von Maßnahmen die Realisierung der genannten Ziele verfolgt:

Aktion: Stuhl im Bundestag

Junge Menschen können für einen Tag einen Stuhl im Plenarsaal des Bundestages besetzen und vor Ort bei politischen Diskussionen sichtbar sein.

Durch die Kampagne “Stuhl im Bundestag” haben junge Menschen jetzt die Chance einen Stuhl im Plenum des Bundestags zu ergattern. Politische Entscheidungen und Diskussionen können dort miterlebt werden. Die Sichtbarkeit eines Menschen, einer Gruppierung, in unserem Fall die der jungen Menschen, kann Einfluss auf politisches Geschehen haben. Interessant ist das Fazit am Ende des Tages: Müssen wir Inhalte, Sprache oder Integration von Gruppierungen neu andenken? Antworten darauf könnte diese Aktion liefern.

Aktion: Plakatkampagne zur politischen Teilhabe

Kinder und Jugendliche lernen im Vorbeigehen politische Fachbegriffe.

Das Verstehen von politischen Zusammenhängen und deren Kommunikation ist wichtige Grundvoraussetzung für eine einfache und transparente Partizipation an politischen Diskussionen. Eine verständliche Sprache gehört zur Hausordnung des Ministeriums. Eine Plakat-Kampagne erklärt politische Fachbegriffe.

Aktion: Transparenz auf Social Media

Durch Social-Media schaffen wir einen direkten Draht zur Zielgruppe. Das ermöglicht Sichtbarkeit/ Aufmerksamkeit und Partizipation. Das Profil veranschaulicht die Interessen junger Menschen.

Auf Instagram werden wöchentlich Zukunftsvisionen oder aktuelle Geschehnisse und Aktionen des Ministeriums gepostet. Im Vordergrund steht hierbei der Zielgruppe erste visuelle Anreize zu geben. Junge Expert:innen und Leitfiguren werden auf unserem Instagram-Profil sichtbar gemacht und stehen im Austausch mit jungen Menschen in Deutschland. Follower:innen haben die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren, kritisch zu beurteilen oder zu teilen. Der öffentliche Diskurs ist dadurch angeregt und eine Partizipation im Ministerium ist somit gegeben.

Schwerpunkte Agenda
Konzeptrendering des Bundesministeriums für junge Menschen